Wir bloggen über Ruby On Rails
Langsam wird es ernst: Rails 3 steht vor der Tür wie sonst nur der Nikolaus, David Heinemeier Hansson redet auf der Railsconf 2010 über seine Lieblingsfeatures und gibt am Ende, nach dem Release ist vor dem Release, sogar einen Ausblick auf die Version 3.1 ;).

[Bild: »Sur les rails« von alpha du centaure auf flickr, merci!]
Ruhe war hier, das Blog-Gleis war gesperrt, wie das halt immer so ist mit den Blogs über die holprige Strecke der Monate und Jahre des Lebens. Wir haben inzwischen lauter Rails gemacht ;o). Und haben dieses kleine Blog vom PHP befreit. Da man sein eigenes Hundefutter bekanntlich essen soll, läuft dieses kleine Blog nun in einer Rails-Eigenentwicklung.
Da dieses Ding hier de fakto mehr ein Link- und Textgrab als eine Diskussionsveranstaltung ist, setzen wir das externe Kommentarsystem von disqus ein. Wg. einer Handvoll Kommentare den ewigen Kampf gegen Spammer, Internet-Marketing-Heinis und anderen unschönen Internet-Krankheiten zu führen, erscheint uns ein wenig zu aufwändig. Wer nicht bei »böser Ami-Dienst der Daten verkauft« kommentieren mag, kann uns ja einfach so schreiben. ;o)
Rails 3 steht vor der Tür, spannende Rails-Monate warten, Zeit wieder auf die Schiene zu kommen. Und wenn irgendwas nicht (mehr) funktioniert, einfach Bescheid geben.
Und für das »Zucken« der Beiträge im RSS-Feed zwischen »neu« und »alt« verzeihe der geneigte Leser uns bitte, eine unvermeidliche Begleiterscheinung des Datenimports.
Tags: railssprech
Ganz frisch: Rails 2.3.3. Neben »Bug-Fixes« gibt es ein paar neue Features, besonders die neue touch-Methode sieht ausgesprochen nützlich aus.
Tags: rails2.3
Manchmal leben gem-Maintainer ihre Kreativität am Namen ihres digitalen Kleinods aus. So heißt das Rubygem für RedCloth eben »RedCloth«, in CamelCase. Unter bestimmten Umständen in bestimmten Ruby-Installationen (keine Ahnung, wann exakt) aber legt Rubygem es eben nicht unter dem CamelCase-Namen ab, sondern in Kleinbuchstaben. Das Problem dabei: Das Gem funktioniert nicht, man rauft sich die Haare weil es nicht läuft, obwohl man doch das richtige Gem installiert hat!
Lösung: Man lege einen Symlink mit der korrekten Schreibweise an, wenn sich in /usr/lib/ruby/gems/1.8/gems/RedCloth-3.0.3/lib nur ein »redcloth.rb« statt des gewünschten »RedCloth.rb« befindet:
cd /usr/lib/ruby/gems/1.8/gems/RedCloth-3.0.3/lib ln -s redcloth.rb RedCloth.rb
Die einzig richtig nutzbare RedCloth-Version ist übrigens 3.0.3. Wenn man sich nicht in die Geheimnisse des anders funktionierenden RedCloth 4 einarbeiten möchte, sollte man diese installieren:
gem install RedCloth -v 3.0.3
Lieber RedCloth-gem-Maintainer, wie wäre es damit, die Kreativität im Ruby-Code auszutoben und den Namen des Gem ganz schnöde in Kleinbuchstaben zu halten? ;)
Am 2.6.2009 ist mal wieder ein Treffen der Ruby/Rails-Usergroup Karlsruhe, diesmal bei Kymo GmbH in der Karlstr. 32. Es sind zwei Vorträge geplant:
Wer noch teilnehmen möchte, meldet sich am besten beim Termin in XING an.
Tags:
Kleine Falle beim Scriptaculous-Helper sortable_element: Möchte man dem kleinen Helper eine CSS-Klasse als :hoverclass mitgeben, so muss man diese zweifach in Anführungszeichen packen, man achte beim folgenden Beispiel genau auf :hoverclass:
<%= sortable_element("nicethings", :url => sort_nicethings_path, :ghosting => true, :hoverclass => "'niceclass'") %>
Tags: scriptaculous tipps
Kaum wurde Rails 2.3 final veröffentlicht, gibt es auch ein Update für das Ruby on Rails.tmbundle von Dr. Nic für des Rails-Entwicklers uneingeschränkten Lieblingseditor TextMate.
Apropos TextMate, Ruby Inside hat eine kleine Sammlung von neuen und alten Screencasts für Rails-programmierende TextMate-Benutzer zusammengestellt. Neu ist vor allem die TextMate-Reihe von Derek Neighbors.
Auch Rails gibt es schon lang genug, um in seiner Anwendung Altlasten zu haben. RailsMagazin (das Blog, nicht eines der gleichnamigen Hefte) gibt hilfreiche Tipps zum Refactoring einer Anwendung.
»the Rails way« liefert in »Storing Your Files« Ideen für den Umgang mit dem Dateisystem in einer Rails-Anwendung.
Die Ergebnisse der »Rails Hosting 2009«-Umfrage sind da, ohne größere Überraschungen.
Und noch etwas Ruby ohne Rails:
Crawler, Indexer und Suchmaschine in 200 Zeilen Ruby-Code? Jawoll: »Write an Internet search engine with 200 lines of Ruby code«.
Und wer schon immer mal die Twitter-Umwelt mit einem Bot beglücken wollte, bekommt nun das passende Ruby-Framework dazu: »Twibot: A microframework for Twitter bots in Ruby«
Tags: rails2.3 editor textmate refactoring twitter
Noch mehr Lesestoff für Ruby- und Rails-Interessierte: Die zweite Ausgabe von »The Rubyist«.
Wie beim RailsMagazine gilt: Ein auf tote Bäume gedrucktes Exemplar kann man kaufen, das PDF downloaden (auch noch die erste Ausgabe vom Sommer 2008). Ein erstes digitales Durchblättern versprach eine interessante Lektüre, schließlich muss man mal herausfinden, was sich wohl hinter »WigWug Debriefing« verbirgt…
Tags: therubyist magazin
Thomas Baustert hat bereits zwei Podcasts mit deutschen Rails-Entwicklern aufgenommen. Der erste war mit Maik Schmidt, im zweiten Beitrag von heute interwiete er Heiko Webers zum Thema Sicherheit bei Rails.
Tags: podcast
Vor einigen Wochen startete das Rails Magazine – fine articles on Ruby & Rails, ein englischsprachiges Magazin natürlich zu Rails-Themen. Es versteht sich als „the first and only free magazine dedicated to the Ruby on Rails community”. Die Besonderheit daran ist, dass es das Magazin gedruckt zu kaufen gibt, allerdings kann man es auch 30 Tage nach Erscheinen auch kostenlos als PDF runterladen. Nun ist die erste Ausgabe verfügbar, 36 Seiten stark, zu Themen wie Delegation, E-Mails empfangen und vieles mehr. Herausgegeben wird es von Olimpiu Metiu aus Toronto, derzeit noch als One-Man-Show, was sich aber schnell ändern kann, wenn alle fleißig Werbung dafür machen. Hiermit gemacht :)
Tags: magazin
Seit heute steht der Termin für die vierte Ausgabe der deutschsprachigen Rails-Konferenz 2009 fest: 1. und 2. September 2009 im ACHAT Plaza Frankfurt/Offenbach. Der Call for Papers startete ebenfalls, wer also gute Ideen für einen Vortrag hat, Einreichungen werden gerne angenommen.
Tags: konferenzen
… der offiziellen »fertigen« Version, eben erschien der RC2, »Final stop before release«, wie das offizielle Rails-Blog schreibt:
»We think we’ve ironed out all the major kinks now, but just to be sure, we’re running one last release candidate before it heads off to the presses. So please take some time to test out this release candidate. If we don’t get any reports of major blockers, we’re going to call this final within a week or two.«
Tags: rails2.3

vi, emacs oder nano benutzen sie ja alle. Besonders ersterer hat den Vorteil, auf ziemlich jedem unixoiden System dieser Welt installiert zu sein. Aber manchmal haben die Exoten auch ihren Charme, wie z.B. Diakonos. Das ist kein Philosoph oder Schnell-Imbiss, sondern ein Kommandozeilen-Texteditor in Ruby, der in der Absicht geschrieben wurde, in anderen (Gui-)Editoren erlernte Erwartungen und Verhaltensweisen eines Editors auch in einem Terminal wieder zu finden, Zitat von der Website:
»Frustrated by those other console editors? You already know what keys to press in your GUI applications to open, save, copy, cut, paste and undo. Why should your console text editor behave differently? Answer: it shouldn’t.«
Hm, ESC:wq irgendwer? ;)
Diakonos ist in Ruby geschrieben und in Ruby erweiter- und skriptbar. Es gibt Pakete für diverse Plattformen und Distributionen, Diakonos kann aber auch auf jedem System mit laufenden Rubygems mit gem install diakonos installiert werden.
Ich habe ihn mir mal installiert, mal schauen wie man damit arbeiten kann.
Via »Step Three: Profit!«, dessen Blogeintrag es wirklich versteht, dem Leser das kleine Progrämmchen schmackhaft zu machen, Zitat:
»My apologies for insulting your favorite text editors and programming languages, my Internet friends. I meant no harm. Just check out Diakonos for a bit and see what you think. It has a feel which is both fresh and yet somehow also classic. A “modern classic” if you will. And it’s fun. In a way I can’t really articulate, it’s just enjoyable to use.«
bei railssprech.de. Hier bloggen Beate Paland und Ralf Graf über Ruby on Rails, das formidable Web-Entwicklungs-Framework, das die Entwicklung von Webanwendungen aus den Untiefen der Frickelei zurück in sonnige Höhen geführt hat.
Mehr verrät das Kolophon.