Rails-Security-PDF

Der deutsche Security-Consultant Heiko Webers hat sein freies E-Book über die Security von Ruby-on-Rails-Anwendungen in Version 2 veröffentlicht. Das Buch steht unter einer CC-Lizenz, darf also verbreitet und ergänzt werden.

(Via Linux-Magazin)

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RailsConfEurope ist tot, es lebe RailsDevConf

Trotz der Absage der RailsConfEurope braucht die europäische Rails-Community dieses Jahr nicht auf ein »Get-Together« zu verzichten: Wie in den diversen Mailinglisten bekannt wurde, wird es irgendwo in Spanien irgendwann im Herbst die RailsDevConf geben, »100% community-driven, from developers, for developers«, wie man auf der Website lesen kann. Nähere Informationen dazu wird »as soon as things move forward« geben.

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Ruby lernen

Die größte Hürde bei routinierten »Web-Fricklern« vor dem Einsatz von Rails ist die für sie neue Programmiersprache Ruby. Viele bleiben lieber beim bewährten PHP, weil sie darin jahrelange Erfahrung und Know-How haben und setzen auf schlechte Rails-Klone. PHP-MVC-Frameworks, die von sich selbst behaupten, »wie Rails nur in PHP« zu sein und jedem, der Rails wirklich kennt, nur ein müdes Lächeln entlocken. Da gibt es zum Beispiel PHP-Frameworks, die nennen eine simple Kapselung von Datenbankabfragen tatsächlich »Active Record«…

Geistige Flexibilität sowie Bereitschaft für Neues zeigen und Ruby lernen ist angesagt. Der Autor dieser Zeilen (Ralf in dem Fall) arbeitet mit PHP seit etwa 1997, als es noch »PHP/FI« hieß. Das war aber kein Grund, nicht mal mit Ruby und Rails in eine neue Programmiersprache und -Konzepte einzutauchen und sich davon überzeugen zu lassen.

Ruby lernen also. Um den Einstieg zu finden, lohnt sich eine Reihe von Interviews mit Heroen aus der Ruby- und Rails-Szene, die das RubyLearning-Blog geführt hat. In der letzten Ausgabe war Ryan Bates, bekannt durch seine Rails-Screencasts unter dem folgerichtigen Namen »Railscasts«, an der Reihe. Unten auf der Seite unter dem Artikel findet man die Links zu den anderen Interviews der Reihe »The Path to Ruby Mastery«, wie man so sagt: »Highly Recommended!«

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Ruby on Rails - Die Installation

Die erste Hürde, um einmal Rails auszuprobieren, ist manchmal schon die Installation von Rails. Diese ist für den Einsteiger etwas unübersichtlich. Unser Artikel, einst aus dem Bedürfnis entstanden, nicht alle Schritte jedem immer wieder neu aufschreiben zu müssen, gibt einen Überblick über die Installation auf verschiedenen Betriebssystemen. Da die Zeit nie stehen bleibt, wird er bei neuen Entwicklungen (hoffentlich) zeitnah aktualisiert.

Seit Rails-»Erfinder« David Heinemeier Hansson in seinem berühmten ersten Screencast »Creating a weblog in 15 minutes« den Texteditor TextMate unter Mac OS X benutzte, ist der Macintosh von Apple das bevorzugte Werkzeug der Rails-Entwickler in aller Welt. In den folgenden Absätzen finden Sie Installationsanleitungen für die wichtigsten Betriebssysteme, um den Einstieg in Rails angehen zu können.

Vorhandene Anleitungen:

Mac OS X

Auch Apple hat offensichtlich mitbekommen, dass der Mac der Lieblingsrechner der Rails-Entwickler ist, denn seit dem Release von Mac OS X »Leopard« hat der Mac schon »serienmäßig« alles dabei (Teil 2, Teil 3), was man zur Entwicklung mit Ruby on Rails benötigt. Leopard bringt Ruby in der Version 1.8.6, den Ruby-Paketmanager »Rubygems« in der Version 1.0.1 und Rails in der etwas veralteten Version 1.2.6 mit. So bleiben auf einer frischen Leopard-Installation für die Rails-Entwicklung nur zwei Dinge zu tun:

  • Installation der MySQL-Datenbank (falls Sie noch keine haben)
  • Aktualisierung der Rails-Version

MySQL installieren

Laden Sie sich von der MySQL-Download-Seite ein aktuelles MySQL-Paket (im »Package-Format«) für Mac OS X entsprechend ihres Prozessors herunter. Installieren sie das Paket, indem sie zuerst mit einem Doppelklick das Image mounten,
den Installer (mysql-5.0.67-osx10.5-x86.dmg zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels) ausführen, danach das Paket MySQLStartupItem.pkg aufrufen, und zuletzt die MySQL.prefPane installieren. Durch letztere können Sie in den Systemeinstellungen nun den MySQL-Server starten.

Rails aktualisieren

Das ist mit dem RubyGems-Paketmanager schnell erledigt:

sudo gem update --system
sudo gem install rails


Rails-Aktualisierung
Abb. 1: Rails-Aktualisierung

Damit wird gem aktualisiert und die neueste Rails-Version installiert, wobei ältere Versionen erhalten bleiben.
Das war es auch schon, damit können Sie beginnen, Rails-Anwendungen zu entwickeln. Wenn Sie an die Grenzen der mitgelieferten Pakete stoßen oder während der Entwicklung besondere Anforderungen an Ihre Ruby-Pakete entwickeln, können Sie sich Ihre Umgebung auch komplett selbst bauen, Dan Benjamin hat die dafür autoritative Anleitung verfasst


Ein Rails-Projekt in TextMate.
Abb. 2: Ein Rails-Projekt in TextMate.

Nun benötigen Sie nur noch einen Texteditor, und Sie können loslegen. Alle »Helden« der Rails-Szene benutzen TextMate, aber natürlich können Sie auch jeden anderen Editor benutzen, z.B. den guten alten vi.

Windows

In der Rails-Welt ist, im Gegensatz zum »Rest der Welt«, Windows ein »Exot«. Fast alle Rails-Entwickler arbeiten unter Mac OS X oder Linux. Aber in der Rails-Community hat man ein Herz für Exoten und stellt mit InstantRails ein handliches “Rundum-Sorglos”-Paket zur Verfügung. InstantRails packt alle für die Entwicklung mit Rails unter Windows notwendigen Komponenten wie Ruby, Rails, MySQL, Apache oder phpMyAdmin zusammen.


InstantRails
Abb. 3: InstantRails

Laden Sie sich die aktuelle Version von der Download-Seite herunter. Benutzen Sie zum Entpacken des Archivs nicht den in den Windows-Explorer integrierten Entpacker, sondern unbedingt ein »richtiges« Unzip-Programm (vgl. http://instantrails.rubyforge.org/wiki/wiki.pl?Unzip_Problems).
Entpacken Sie InstantRails in einen möglichst kurzen Pfad ohne Leer- und sonstige Sonderzeichen (nicht Eigene Dateien o.ä.). C:\InstantRails ist eine gute Wahl. Und verzichten Sie auf Umlaute und Leerzeichen beim Verzeichnisname.

Schalten Sie andere vorhandene Webserver-Pakete wie XAMPP o.ä. bei der Arbeit mit InstantRails ab, da es sonst bei einigen mitgelieferten Paketen zu Problemen mit doppelt belegten Ports kommen kann. Erfahrene Anwender können die Ports der in InstantRails gelieferten Pakete ändern, um Konflikte zu vermeiden.

Die »Hauptarbeit« bei Rails wird im Kommandozeilen-Fenster erledigt. Dieses erreichen Sie über das Menü von InstantRails. Klicken Sie auf das etwas merkwürdige “I”-Icon im Anwendungsfenster von InstantRails. Im Menü finden Sie unter “Rails Applications” den Punkt “Manage Rails Applications”, der ein Dialogfenster öffnet. Dort finden Sie endlich einen Button, unten links, mit der Beschriftung “Create New Rails App…”, der ein Terminal, in Windows-Sprache “Eingabeaufforderung” genannt, öffnet. In dem können Sie dann Rails-Anwendungen erstellen und mit den Generatoren arbeiten. Für anwendungsübergreifende Arbeiten auf der Kommandozeile erreichen Sie eine Kommandozeile über das I-Menü:


InstantRails-Kommandozeile
Abb. 4: InstantRails-Kommandozeile

In dieser Kommandozeile können Sie Ihre InstantRails-Installation mit dem Paket-Manager RubyGems auf dem neuesten Stand halten. Tippen Sie einfach:

gem install rails

Und nach einigen Minuten hat sich Rails aktualisiert:


Rails-Aktualisierung
Abb. 5: Rails-Aktualisierung

Für die Arbeit mit Rails unter Windows gibt es eine Vielzahl geeigneter Editoren, viele Windows-Entwickler schwören auf Aptana/RadRails. Prinzipiell eignet sich aber jeder Editor, der Textdateien in UTF-8 abspeichern kann.


Ein Rails-Projekt in Aptana/RadRails
Abb. 6: Ein Rails-Projekt in Aptana/RadRails

Tags: installation windows macosx


PDF übers Testen

Testen wird ja in Rails gut unterstützt, aber trotzdem schreibt nicht jeder Tests :) Vielleicht kann da das kostenlose PDF zum Thema „Getting Started With Rails Testing” Abhilfe leisten?

Tags: pdf testing


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